Schwierigkeiten in der Alltagsbewältigung, eine Krisensituation, eine schwere Phase, auftretende Symptome, die man sich nicht richtig erklären kann oder die man nicht in den Griff bekommt. Manchmal braucht man Akkuthilfe, manchmal eine längere Begleitung. Manchmal braucht man sogar Medikamente. Nicht jeder Therapeut darf alles, nicht jeder kann alles, nicht jedes Therapieverfahren liegt allen gleich gut und nicht mit jedem Therapeuten stimmt die Chemie. Letzteres bekommt man erst im persönlichen Kontakt miteinander heraus (deswegen sucht man am besten ein erstes Gespräch), die anderen Dinge kann man bis zu einem gewissen Grad im Vorhinein abchecken.

In der Paar- sowie in der Familientherapie sucht man sich Hilfe, weil es im Miteinander immer wieder zu Konflikten kommt, in denen man sich emotional so verstrickt hat, dass man ohne äußere Mithilfe nicht mehr herauskommt. Es geht nicht um den Einzelnen, sondern um die gemeinsame Kommunikation und den Umgang miteinander. Voraussetzung ist, dass alle Beteiligten an den Beziehungen arbeiten möchten und nicht eine(r) den/die andere(n) zur Therapie begleitet. Als ebenfalls ausgebildete Mediatorin gehe ich sehr flexibel und breitgefächert an die an mich angetragenden Konflikte heran. Für die meisten Schwierigkeiten, die in Paar- oder Familienkonstellationen auftreten, ist gerade die systemische Therapie eine sehr passende Form. In manchen Phasen ist aber vielleicht eine Mediation sinnvoller als eine therapeutische Intervention.

In der Einzeltherapie geht es in erster Linie um sich selbst und den Umgang mit dem eigenen Leben. Manchmal geht man auch in Einzeltherapie, um in der Beziehung, der Familie oder dem Arbeitsplatz wieder (oder endlich) klar zu kommen. Manchmal möchte man auch einfach nur wissen, was „mit einem los ist“.

Im Einzelsetting wende ich neben der systemischen Therapie auch Elemente der Schematherapie, der Gestalttherapie und der „Gesprächsführung nach Rogers“ an. Ich gehe dabei immer sehr auf die individuelle Ansprechbarkeit meine Klienten ein. Eine passe-partout Methode gibt es bei mir nicht, die/der Klient/in bestimmt sehr stark mit, wie ich mit ihr/ihm arbeite.

Auch wenn ich in meiner Schwerpunktpraxis vor allem Klienten im Bereich der Neurodivergenz (ADHS, Autismusspektrum, AuDHS) habe, arbeite ich auch mit neurotypischen, also nicht neurodivergente Menschen im Bereich der depressiven Symptomatik, der Angst- und Zwangs- oder Anpassungsstörungen oder der akuten Problemen, die sich in bei Krisensituationen und in gewissen Lebensphasen (Pubertät, Auszug zu Hause, Trennung, Schwangerschaft, Menopause, Renteneintritte etc.) verstärken oder manifestieren.

Gewisse Problematiken fallen jedoch nicht in meinen Kompetenzbereich: schwerwiegende Suchterkrankungen, psychotische oder manische Symptomatik gehören zum Beispiel dazu. Eine Vorstellung in meiner Praxis ist zur ersten Orientierung möglich, ich würde dann aber dann entsprechend weiterverweisen.

Einzeltherapie: 65€/60 Minuten, 85€/90Minuten

Paar- und Familientherapie (gilt bis vier Personen): 85€/60 Minuten, 100€/90 Minuten, 115€/120 Minuten (Erstgespräch: 56€/60 Minuten). Bei mehr Personen bitte anfragen.

Wenn gewünscht, kann ein erstes Kennenlerngespräch von 50 Minuten vereinbart werden (ET: 35€, PT und FT: 50€)

Ich empfehle grundsätzlich 90-Minutensitzungen, da erfahrungsgemäß eine Stunde nicht zielführend ist, bei Mehrpersonensitzungen kann auch mal eine 120 Minutensitzung sinnvoll sein. Bei Sitzungen von einer 50-60 Minutendauer kommt es allen Beteiligten vor, als habe man beim Hürdenlauf gerade Anlauf genommen und müsse dann kurz vorm Absprung abbrechen. Wenn gewünscht, kann man aber ein Kennenlerngespräch von 50 Minuten anfragen.

Laufende Therapien können jederzeit von allen Seiten ohne Nennung von Gründen abgebrochen werden. Eine bereits vereinbarte Sitzung ist 30 Stunden vorher abzusagen oder noch wahrzunehmen bzw. zu entschädigen.